[ Jump to content ]

Nichts ist beständiger als der Wandel. Vor diesem Hintergrund scheint es fast natürlich, dass wir gegenwärtig über eine Vielzahl an Fragen nachdenken, was wir in unseren urbanen Räumen verbessern müssen. In diesem “Entwicklungswahnsinn” ist es an der Zeit, innezuhalten und dankbar zu sein für das, was uns Stadt bietet und ermöglicht: Seien es neue Wohn-Quartiere, in denen sich Jung und Alt wieder über den Weg laufen, da es genug Raum zur Begegnung gibt; sei es das reaktivierte Stadtzentrum, das aufgrund verschiedener Interventionen zu neuem Leben erweckt wurde; sei es die revitalisierte Brachfläche, die in einen öffentlichen Park verwandelt wurde, der von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Wir können über Vieles diskutieren, was besser werden muss – heute sprechen wir über all das, was schon richtig gut läuft.

In der Stadt der Zukunft sind die Wege kurz – und das nicht nur für Fußgänger/innen, sondern auch für Lieferanten, die durch Warenbelieferung ein urbanes Leben erst ermöglichen. Die Effizienz und somit die Verträglichkeit des Güterverkehrs in der Stadt ist dabei nicht nur von innovativen Lösungen der Logistikunternehmen abhängig, sondern wird maßgeblich von einer Lieferverkehr-gerechten Infrastruktur beeinflusst. Wie gelingt es Wirtschaft und Kommunen, gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln?

Exklusivpanel von Robert C. Spies und UN Studio

Mehr denn je stellen wir unsere Städte und unsere Stadtgesellschaft radikal in Frage. Die Themen könnten nicht vielfältiger sein. Die Bandbreite reicht von Klimaschutz und neuem Umweltbewusstsein über Digitalisierung bis hin zu bezahlbarem Wohnraum, neuen Wohnformen und bedarfsgerechter Infrastruktur etc. Quo vadis Stadtgesellschaft? Wir präsentieren Pioniere inklusive ihrer mutigen Lösungen und solche, die es werden wollen.

Wir bringen Licht ins Dunkle: Dank effizienter Technologien ist es bereits gegenwärtig möglich, energiesparsam(er) zu leben. Dennoch könnte die Bandbreite an Energiefragen nicht größer sein: Wie und welche Energie werden wir künftig erzeugen? Wie transportieren wir sie? Und wie wird sie gespeichert? Das sind nur einige Fragen, die wir im Kontext von Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und der richtigen Standortwahl beleuchten möchten.

Vor dem Hintergrund von Flächenknappheit und Flächenversiegelung zeigen wir Projekte, die beweisen, dass es sich ab und zu lohnt, die Perspektive zu wechseln. Wir folgen hier nicht nur dem Prinzip “Aus alt mach neu”, sondern auch der Prämisse “Aus alt mach ungewöhnlich”.